VALERIE GIRARD, SOPRAN

    Die Sopranistin Valerie Girard ist in New York geboren. Nach ihrer Ausbildung in ihrem Heimatland, u.a. an der Juilliard School, und mit mehreren amerikanischen Preisen ausgezeichnet, kam sie nach Europa: zuerst an das Internationale Opernstudio der Züricher Oper, und dann als lyrischer Sopran an das Nationaltheater Mannheim, wo sie 22 Hauptpartien sang.

    Später war sie Ensemblemitglied an das Deutschen Nationaltheater Weimar, wo sie im lyrischen bis jugendlich-dramatischen Fach mit Partien wie Arabella, Antonia („Hoffmanns Erzählungen“) und Lisa („Pique Dame“) sowie im Konzert mit Verdis „Requiem“ und die „Vier letzte Lieder“ von Strauss zu hören war. Weitere Gastengagements führten sie u.a. an die Bühnen von der Semperoper Dresden, Frankfurt a.M., Karlsruhe, Stuttgart, Wiesbaden, Bremen, Cottbus, Basel, St. Gallen, Metz, das Théâtre du Châtelet Paris, und der New York City Opera in die USA unter Dirigenten wie Leonard Bernstein, Sergiu Comissiona, Armin Jordan, Bernhard Klee, Ferdinand Leitner, Giuseppe Patané, Imre Pallo, Donald Runnicles, Peter Schneider und Stefan Soltesz.

    Als Konzertsolistin gastierte sie u.a. beim Schwetzinger Mozartfest, dem Festivale dei due Mondi Spoleto, den Festwochen für alte Musik in Innsbruck, den Mozartfestspielen Prag, dem Wiener Konzertverein und mit dem Lincoln Center Chamber Ensemble in New York.

    Frau Girard ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Festivals „La Camerata di Colombaia“ bei Florenz in Italien. Liederabende gab sie u.a. in Salzburg, Florenz, Boston, Chicago und New York.

    Valerie Girard ist auf vier CDs zu hören: "Mozart Konzertarien", Haydns "Theresien -Messe", beide in Prag mit den 'Virtuosi di Praga' Kammerorchester aufgenommen; Ravels "Schéhérazade" mit dem Staatsorchester Rheinischen Philharmonie Koblenz unter der Leitung von Christian Kluttig; und Haydns "Die Schöpfung" für die CD-Reihe "Klassik für Menschenrechte“.

Biography